Windkraftanlagen-Inspektion per Drohne | Rotorblatt RLP
Drohnengestützte Inspektion von Windenergieanlagen: Rotorblätter, Turm und Gondel — hochauflösend und thermografisch, ohne Industriekletterer. Rheinland-Pfalz & Saarland.
Ihr Nutzen
- Rotorblattschäden erkennen, ohne Industriekletterer oder Hubsteiger
- Kurze Stillstandszeit — Inspektion in einem Bruchteil der Zeit seilgestützter Verfahren
- Thermografie macht Schäden unterhalb der Oberfläche sichtbar
- Lückenlose Dokumentation für Gewährleistung, Versicherung und Betriebsführung
So funktioniert's
Abstimmung & Anmeldung
Anlagentyp, Prüfumfang und Abschaltfenster mit der Betriebsführung koordinieren
Stillstand & Blattpositionierung
Rotor arretieren, Blätter nacheinander in Prüfposition drehen lassen
Befliegung
Jedes Blatt allseitig erfassen, dazu Turm, Gondel und Übergangsbereich — visuell und thermografisch
Auswertung & Bericht
Befunde lokalisieren, nach Schwere einordnen und mit Position am Blatt dokumentieren
Warum Drohne statt Seilzugang
Die wiederkehrende Zustandsprüfung von Rotorblättern ist Pflicht — die klassische Umsetzung über Industriekletterer oder Hubarbeitsbühne ist jedoch aufwendig, wetterabhängig und bindet die Anlage über einen langen Zeitraum. Jede Stunde Stillstand kostet Ertrag.
Die drohnengestützte Inspektion kehrt dieses Verhältnis um: Die Anlage steht nur für die eigentliche Erfassung still, es betritt niemand die Konstruktion, und das Ergebnis ist ein vollständiger Bildbestand statt punktueller Sichtprüfung. Befunde lassen sich über mehrere Prüfzyklen hinweg direkt vergleichen — Erosion und Rissfortschritt werden so nachvollziehbar dokumentiert statt nur beschrieben.
Prüfumfang
Rotorblätter
Der Schwerpunkt jeder Inspektion. Erfasst werden alle Blattseiten in Detailauflösung — Vorderkante, Hinterkante, Druck- und Saugseite. Typische Befunde sind Erosion der Blattvorderkante, Oberflächenrisse, Lack- und Gelcoat-Schäden, Delamination sowie Spuren von Blitzeinschlägen.
Ergänzend zeigt die Thermografie thermische Auffälligkeiten, die auf Strukturschäden unterhalb der Oberfläche hindeuten — Bereiche, die eine rein visuelle Prüfung nicht erfasst.
Turm, Gondel und Übergangsbereich
Korrosion, Beschichtungsschäden, Ölspuren an Gondel und Nabe sowie der Zustand von Schweißnähten und Flanschbereichen werden mitdokumentiert. Auch der Übergang zum Fundament lässt sich ohne Rüstung erfassen.
Blitzschutzsystem
Rezeptoren und Ableiter sind exponiert und gehören zu den häufigsten Schadensstellen. Die Detailaufnahmen zeigen ihren Zustand, ohne dass ein Aufstieg nötig wird.
Umfeld und Baufeld
Für Planung, Rückbau oder Repowering liefern wir zusätzlich hochauflösende Orthophotos des Standorts — Kranstell-, Montage- und Lagerflächen sowie Zuwegung lagegenau im Bestand. Ein Praxisbeispiel dazu finden Sie in unseren Referenzen.
Eingesetzte Technik
DJI M30T mit RTK-GNSS — dasselbe System, das wir im behördlich koordinierten ASP-Monitoring einsetzen.
- Zoom-Kamera für Detailaufnahmen aus sicherem Abstand zur Konstruktion
- Radiometrische Wärmebildkamera (640 × 512 px)
- Laser-Entfernungsmesser zur präzisen Abstandshaltung
- Gleichzeitige RGB- und Thermal-Aufzeichnung
- Witterungsgeschütztes System für den Betrieb unter realen Standortbedingungen
Ablauf und Zusammenarbeit
Wir stimmen das Abschaltfenster direkt mit Ihrer Betriebsführung ab und halten es so kurz wie möglich. Bei Windparks lassen sich mehrere Anlagen in einer Kampagne zusammenfassen, was Anfahrt und Rüstzeit auf die Anlagenzahl verteilt.
Sie erhalten den vollständigen Bildbestand sowie einen Bericht, der jeden Befund mit Position am Blatt, Bildbeleg und Einordnung nach Schwere ausweist — verwendbar als Grundlage für Instandsetzungsplanung, Gewährleistungsansprüche und die Kommunikation mit Versicherern.
Wir arbeiten in Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie im angrenzenden Umkreis.
Technische Details
Formate
Koordinatensystem
EPSG:25832
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