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ASP-Monitoring per Drohne — Fallwildsuche Rheinland-Pfalz | AeroSpectra

Afrikanische Schweinepest Bekämpfung durch Thermografie-Drohnen. Fallwildsuche, Wildtier-Monitoring und Kadaverortung in RLP & Saarland. Veterinäramt-koordiniert.

Thermografie-Drohne bei ASP-Fallwildsuche im Wald, Wärmebildkamera erkennt Wildschweinkadaver, Rheinland-Pfalz

Ihr Nutzen

  • Schnelle Kadaverortung durch Wärmebildtechnik
  • Großflächige Absuche (400-600 ha/Tag)
  • Koordination mit Veterinärämtern und LBM-Genehmigungen
  • Reduzierung von Seuchenausbreitung und Wirtschaftsschäden

So funktioniert's

1

Behördliche Koordination

Abstimmung mit Veterinärämtern, LBM-Sonderfreigaben und Integration in Bekämpfungsstrategien

2

Systematische Absuche

Thermografie-Befliegung bei optimalen Bedingungen (Dämmerung, Nacht), 400-600 ha/Tag

3

Dokumentation & Meldung

GPS-Koordinaten aller Funde, Foto-/Video-Dokumentation und sofortige Meldung an Behörden

4

Follow-Up

Begleitung der Kadaverbergung, Wiederholungsbefliegungen und Populationsmonitoring

Was ist Afrikanische Schweinepest (ASP)?

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Virusinfektion, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Seit 2024 breitet sie sich auch in Rheinland-Pfalz aus — mit Fällen in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms sowie den angrenzenden hessischen Gebieten.

Das Virus ist für Menschen ungefährlich, führt bei Schweinen jedoch meist zum Tod. Besonders kritisch: Es überlebt in Kadavern wochenlang und wird zur ständigen Infektionsquelle für gesunde Tiere.

Drohnen-Einsatz bei ASP: Warum Thermografie?

Verendete Wildschweine sind mit bloßem Auge aus der Luft kaum zu entdecken — sie liegen versteckt im Unterholz, in Sümpfen oder dichter Vegetation. Wärmebildkameras machen sie sichtbar:

Kadaver strahlen Wärme ab

Auch erkaltete Kadaver werden durch biologische Abbauprozesse und Organismen (Insekten, Aasfresser) erwärmt. Diese Wärmesignatur können moderne Drohnen-Thermografiesysteme zuverlässig detektieren.

Wärmebild-Aufnahme eines Wildschweinkadavers durch Drohnen-Thermografie, ASP-Monitoring

RGB-Detailaufnahme Kadaverbergung aus der Drohnenperspektive, ASP-Fallwildsuche

Lebende Wildschweine beobachten

Neben Kadavern erkennen wir kranke oder verhaltensauffällige Tiere. Die Drohne wird von Wildschweinen nicht als Gefahr wahrgenommen — dadurch können wir Symptome wie verringerte Fluchtbereitschaft oder Bewegungsauffälligkeiten dokumentieren.

Einsatzgebiete in RLP & Saarland

Sperrgebiete (Zone II)

In behördlich festgelegten Sperrzonen bei bestätigten ASP-Fällen führen wir systematische Fallwildsuchen durch — koordiniert mit den Veterinärämtern Mainz-Bingen, Alzey-Worms und weiteren betroffenen Kreisen.

Pufferzonen (Zone I)

Präventive Monitoring-Flüge in Pufferzonen zur Früherkennung neuer Ausbrüche. Besonders wichtig entlang der Grenze zu Hessen, wo bereits mehrere positive Fälle dokumentiert sind.

Präventive Überwachung

Auch außerhalb von Sperrzonen bieten wir ASP-Monitoring für gefährdete Gebiete, große Landwirtschaftsbetriebe oder Kommunen mit hohem Wildschweindruck.

Ernte-Begleitflüge

In Restriktionsgebieten sind vor der Mais- und Getreide-Ernte Drohnenflüge vorgeschrieben. Wir übernehmen diese behördlich geforderten Abfliegungen mit ordnungsgemäßer Dokumentation.

Technische Ausstattung

Drohnensystem

DJI M30T mit RTK-GNSS und Thermografie-Kamera — das bewährte System für ASP-Bekämpfung deutschlandweit.

Kamera-Spezifikationen

  • Hochauflösende Wärmebildkamera (640×512 px)
  • 23× optischer Zoom für Detailbeobachtung
  • Gleichzeitige RGB- und Thermal-Aufzeichnung
  • Flughöhe bis 120 m für großflächige Erfassung

Betriebsbedingungen

  • Einsatz bei Dämmerung und Nacht (optimale Thermografie-Bedingungen)
  • Wind bis 15 m/s, Temperaturen -10°C bis +40°C
  • Automatisierte Flugmuster für lückenlose Abdeckung

Rechtliche Rahmenbedingungen

Genehmigungen

  • LBM-Sonderfreigaben für geografische UAS-Gebiete
  • Koordination mit Veterinärämtern nach Schweinepestverordnung (SchwPestV)
  • Betretungsrechte nach § 40 Tiergesundheitsgesetz

Förderung

Drohnen für ASP-Bekämpfung sind durch die BLE förderfähig — die gleiche Förderrichtlinie wie für Rehkitzrettung gilt erweitert auch für Wildschweinkadaver-Suche.

Dokumentationspflicht

  • Flugprotokolle für Veterinärämter
  • GPS-Koordinaten aller Funde
  • Sofortige Meldekette bei Verdachtsfällen

Für wen ist ASP-Monitoring relevant?

Veterinärämter & Kommunen

Systematische Fallwildsuche in Sperr- und Pufferzonen. Koordinierte Seuchenbekämpfung mit schneller, großflächiger Abdeckung.

Landwirtschaftsbetriebe

Schweinehaltende Betriebe in gefährdeten Gebieten. Präventives Monitoring zur Früherkennung und Biosicherheit.

Jäger & Jagdgenossenschaften

Unterstützung bei behördlich angeordneter Fallwildsuche. Populationsmonitoring für jagdstrategische Entscheidungen.

Forstwirtschaft & Waldbesitzer

Große Waldgebiete mit Wildschweinvorkommen. Besonders in schwer zugänglichen Bereichen wo manuelle Suche kaum möglich ist.

Warum AeroSpectra für ASP-Monitoring?

Luftraum-Expertise

Unsere Erfahrung mit komplexen Luftraumgenehmigungen (Ramstein, militärische Zonen) ist bei ASP-Einsätzen entscheidend — Sperrgebiete überschneiden sich oft mit kontrollierten Lufträumen.

Behördliche Koordination

Etablierte Kontakte zu LBM Rheinland-Pfalz und regionalen Veterinärämtern. Reibungslose Genehmigungsprozesse und kurze Reaktionszeiten.

Regionale Präsenz

Als lokaler Dienstleister kennen wir die Geografie von Rheinland-Pfalz und Saarland genau. Schnelle Anfahrt, keine Übernachtungskosten.

Thermografie-Erfahrung

Unsere Expertise in PV-Anlagen-Thermografie überträgt sich direkt auf ASP-Fallwildsuche — gleiche Sensortechnik, gleiche Analyseverfahren.

Aktuelle ASP-Situation in der Region

Rheinland-Pfalz

Mainz-Bingen: Mehrere positive Wildschweinkadaver seit 2024. Sperrzonen eingerichtet. Alzey-Worms: Ausbreitung in Richtung Saarland. Pufferzonen bis 10 km um Fundorte.

Angrenzende Gebiete

Hessen: Groß-Gerau, Rheingau-Taunus-Kreis mit aktiven Ausbrüchen. Grenzbereich: Erhöhtes Einschleppungsrisiko für Saarland und südliche RLP-Kreise.

Kosten & Ablauf

Kostenstruktur

  • Grundeinsatz: Ab 800 € für kleinere Gebiete (unter 100 ha)
  • Großflächige Suche: 3-5 € pro Hektar (ab 200 ha)
  • Wiederholungsbefliegungen: 20% Rabatt
  • Eilaufträge: Verfügbar binnen 48 h

Typischer Ablauf

  1. Anfrage: Telefon oder E-Mail mit Gebietsgröße und Dringlichkeit
  2. Koordination: Abstimmung mit Veterinäramt, LBM-Genehmigung
  3. Einsatz: Befliegung bei optimalen Bedingungen (meist abends/nachts)
  4. Dokumentation: Fundkarte und Bericht binnen 24h
  5. Follow-Up: Begleitung der behördlichen Maßnahmen

Reaktionszeiten

  • Standard: 3-5 Werktage nach Genehmigung
  • Eilauftrag: 24-48 Stunden (Aufpreis 50%)
  • Bereitschaftsdienst: Auf Anfrage für Veterinärämter

Technische Details

Formate

GPS-Fundkarte GIS-Export PDF-Bericht Thermografie-Bilder

Koordinatensystem

EPSG:25832

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